Prozesskostenhilfe

Prozesskostenhilfe kann grundsätzlich in Betracht kommen, wenn der Rechtssuchende einen überwiegend erfolgswahrscheinlichen Anspruch hat, finanziell aber nicht in der Lage ist, einen Prozess zu führen.

 

Prozesskostenhilfe kann grundsätzlich auch erhalten, wer verklagt wird, wenn die Rechtsverteidigung ebenfalls hinreichende Erfolgsaussichten hat.

 

Bei der Gewährung von Prozesskostenhilfe übernimmt der Staat grundsätzlich die Gerichtskosten und die Anwaltskosten des Antragstellers, nicht aber die des Gegners. Das Gericht kann dabei anordnen, dass die Prozesskostenhilfe in monatlichen Raten an die Landeskasse zurückzuzahlen ist.

 

Die Prozesskostenhilfe ist bei demjenigen Gericht zu beantragen, welches auch über den eigentlichen Rechtsstreit entscheidet. Bei der Antragsstellung sind die Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenzulegen.

 

Die Kanzlei Ems-Recht übernimmt grundsätzlich auch Vertretungen im Rahmen von Prozesskostenhilfe. Entsprechende Antragsformulare können Ihnen auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden.

 

Prozesskostenhilfe kommt grundsätzlich in Verfahren vor den Zivil-, Verwaltung-, Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichten sowie dem Bundesverfassungsgericht in Betracht.

 

Sie haben eine Rechtsfrage zur Prozesskostenhilfe oder benötigen die erwähnten Antragsformulare? Nehmen Sie direkt über das Kontaktformular Kontakt mit Ems-Recht auf! Nutzen Sie die Möglichkeit der kostenfreien Erstberatung und senden Sie Ihre Frage bzw. Ihr Anliegen an Ems-Recht. Sie erhalten grundsätzlich schnellstmöglich einen Rückruf mit Ihrer kostenfreien juristischen Ersteinschätzung.